goodBytz neues Produkt: emma.

goodBytz stellt emma. vor: 40 Prozent kompakter und konsequent für den täglichen Betrieb weiterentwickelt

Presse

Hamburg, 09. September 2026 – Das Hamburger Food-Tech-Unternehmen goodBytz erweitert sein Produktportfolio und stellt mit emma. die nächste Generation seiner autonomen Küchenrobotik vor. Das neue System basiert auf den Erfahrungen aus dem Betrieb bestehender goodBytz Systeme und wurde mit einem klaren Ziel entwickelt: autonome Speisenzubereitung kompakter, einfacher integrierbar und effizienter im täglichen Betrieb zu machen.

emma. bereitet vollautonom 80 bis 120 frische Mahlzeiten pro Stunde zu und benötigt dabei 40 Prozent weniger Fläche als die bisherigen Systeme mit ähnlichem Funktionsumfang. Durch den deutlich reduzierten Footprint und den Single Side Access lässt sich der Küchenroboter flexibler in bestehende Flächen und Verpflegungskonzepte integrieren.

„Mit jedem System im Markt lernen wir dazu. Wir sehen, wie unsere Kunden die Roboter einsetzen, welche Anforderungen im täglichen Betrieb entstehen und an welchen Stellen wir noch besser werden können. Genau diese Erfahrungen sind in die Entwicklung von emma. eingeflossen“, sagt Dr. Hendrik Susemihl, Co-Founder und CEO von goodBytz.

Von Erfahrungen im Markt zur nächsten Produktgeneration

Seit dem Einsatz der ersten kommerziellen Systeme hat goodBytz seine Technologie kontinuierlich unter realen Betriebsbedingungen weiterentwickelt. Dabei zeigte sich, dass neben der autonomen Zubereitung insbesondere Faktoren wie Flächenbedarf, Integration, Reinigung, Wartung und einfache Bedienbarkeit entscheidend für den wirtschaftlichen Einsatz von Küchenrobotik sind.

Diese Erkenntnisse bildeten die Grundlage für emma. Der geringere Platzbedarf erweitert die Möglichkeiten für Standorte, an denen bisherige Systeme aufgrund der verfügbaren Fläche nur schwer integrierbar waren. Gleichzeitig wurde die Systemarchitektur konsequent auf einen einfacheren täglichen Betrieb ausgerichtet. Durch den Single Side Access sind alle für den Betrieb relevanten Bereiche von einer Seite zugänglich, wodurch sich das System flexibler in bestehende Flächen integrieren lässt.

Mehr Automatisierung bis zum fertigen Gericht

Mit emma. automatisiert goodBytz weitere Schritte rund um die Zubereitung, Zusammenstellung und Ausgabe der Gerichte. Erstmals sind das automatische Hinzufügen verschiedener Zutaten und Komponenten sowie das Bowl Assembling direkt in das System integriert. Damit übernimmt emma. nicht nur den eigentlichen Kochprozess, sondern kann Gerichte anschließend automatisiert um weitere Bestandteile ergänzen und fertig zusammenstellen.

Dabei geht es weit über klassische Toppings hinaus: Je nach Gericht können beispielsweise Soßen, Proteine, Salate, kalte Beilagen, Käse, Saaten, Kräuter, Crunch-Komponenten oder Obst automatisiert hinzugefügt werden. So lassen sich beispielsweise Bowls um Salat, Protein oder eine kalte Reisbeilage ergänzen oder Porridge mit Obst, Granola und weiteren Zutaten fertigstellen.

Zwei integrierte Bowl Dispenser stellen die benötigten Schalen für Einweg und Mehrweg parallel bereit. Ein integrierter Pick-up Screen unterstützt die Ausgabe und führt Gäste durch den Abholprozess. Sechs Locker Boxes ermöglichen anschließend die direkte Abholung der fertigen Gerichte.

Damit erweitert emma. den automatisierten Prozess deutlich über das eigentliche Kochen hinaus. Durch die Kombination aus frisch gekochten und anschließend hinzugefügten Komponenten lassen sich komplexere Gerichte mit unterschiedlichen Zutaten, Texturen und Ebenen automatisiert zusammenstellen und servierfertig ausgeben.

Einfacher im täglichen Betrieb

Auch Bedienung, Reinigung, Service und Wartung wurden bei emma. grundlegend weiterentwickelt. Der Single Side Access ermöglicht einen vereinfachten Zugang zum System und zu relevanten Komponenten. Auch das integrierte Spülsystem ist leichter zugänglich.

Die Reinigung wurde vereinfacht und benötigt weniger Zeit. Gleichzeitig wurde die Bedienung so gestaltet, dass Fehler im täglichen Betrieb reduziert werden. Töpfe können beispielsweise konstruktionsbedingt nicht mehr falsch in das System eingesetzt werden.

Auch das Nachladen während des laufenden Betriebs ist möglich. Durch das sogenannte Hot-Swap-Prinzip können benötigte Komponenten nachgefüllt werden, ohne den gesamten Produktionsprozess zu unterbrechen.

Darüber hinaus wurde der Aufbau des Systems vor Ort vereinfacht und die benötigte Aufbauzeit um mehrere Stunden verkürzt. Ziel der Weiterentwicklung ist es, neben dem autonomen Kochen auch die Prozesse rund um den Betrieb des Systems so einfach und effizient wie möglich zu gestalten.

Individualisierbar für unterschiedliche Konzepte

Eine der sichtbarsten Neuerungen von emma. ist die individualisierbare Außenverkleidung. Farbe, Material und Gestaltung können an unterschiedliche Marken, Standorte und Umgebungen angepasst werden.

Damit fügt sich emma. nicht nur technisch, sondern auch visuell in bestehende Gastronomie-, Retail- und Verpflegungskonzepte ein. Gerade an Standorten, an denen der Küchenroboter für Gäste sichtbar ist, kann das System so Teil des jeweiligen Marken- und Gastronomieerlebnisses werden.

Bewährte Technologie als Basis

Die technologische Basis von emma. baut auf den bereits im Markt eingesetzten goodBytz Systemen auf. Dazu gehört die autonome Zubereitung von Gerichten aus rohen Zutaten. Die Systeme übernehmen dabei den tatsächlichen Kochprozess und nicht ausschließlich das Erwärmen oder Zusammenstellen bereits vorbereiteter Komponenten.

Über das Smart AI Scheduling optimiert die Software die Kochprozesse abhängig von den eingehenden Bestellungen. Das System koordiniert die einzelnen Zubereitungsschritte und passt die Abläufe dynamisch an die jeweilige Bestellsituation an.

„Wir haben gezeigt, dass autonomes Kochen im realen Betrieb funktioniert. Mit emma. geht es für uns jetzt darum, diese Technologie für mehr Standorte und Anwendungsfälle zugänglich zu machen“, sagt Susemihl.

Über goodBytz

goodBytz ist ein Food-Tech-Unternehmen aus Hamburg und entwickelt autonome Küchenroboter für die professionelle Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie. Die Systeme verbinden Robotik, Software und Küchentechnik und übernehmen wesentliche Schritte der Zubereitung frischer Mahlzeiten automatisiert. Zum Einsatz kommen die Lösungen unter anderem in Firmenkantinen, im Lebensmitteleinzelhandel und im Travel-Bereich sowie an Universitäten, in Kliniken und im Defense-Sektor.

Das Unternehmen wurde 2021 von Dr. Hendrik Susemihl, Kevin Deutmarg und Philipp von Stürmer gegründet. Seit 2024 sind die ersten kommerziellen Küchenroboter von goodBytz im Einsatz.

Über goodBytz

goodBytz entwickelt autonome, modulare Küchensysteme für die professionelle Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Das Unternehmen verbindet Robotik, Software und gastronomisches Know how mit dem Ziel, frisches Essen effizient, zuverlässig und skalierbar verfügbar zu machen.

Geschrieben von

Lea Ley

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© GoodBytz GmbH 2026.

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